Allgemein

Die Hayek-Clubs sind keine Organe der Gesellschaft, aber mit der Hayek-Gesellschaft eng verbunden. Kürzlich fand eine Umfrage unter den bestehenden etwa 50 Clubs statt. Das Ergebnis: von den Clubs arbeitet ein Drittel gut, ein Drittel mittel und ein Drittel steht noch in der Entwicklung. Jüngste gute Clubgründungen in Bayreuth, Stuttgart, Augsburg, demnächst in Köln (in Ergänzung zu den Hayek-Vorlesungen) und Bamberg. Die Perönlichkeit des Clubleiters  ist entscheidend. Probleme gibt es bei Wechseln a der Spitze durch Umzug/Änderung des Studienortes.

In der Spitzengruppe der Clubs: Zürich, Erfurt, Frankfurt, Passau, München, Berlin, Heidelberg…

Vielfältige Aktivitäten: eigene Webseiten, Facebook-Gruppen, Rollbanner (Identität symbolisierend, nicht teuer!), Clubmagazin („Hayek-Feder“, Zürich), neben Abendveranstaltungen mit Referenten (großes, öffentliches oder kleines Format) interne Stammtische, Winter- und Sommerakademien mit eigenen Leuten (zur österreichischen Schule, zum Liberalismus, zu aktuellen Themen: Zürich, Konstanz, Berlin) meist als Abendveranstaltung im Wochenrhythmus), daneben auch Tagesseminare (auch mit anderen Trägern zusammen: Zürich), „meet and greet“ (Jena), Verleihung einer „Freiheitsmünze“ mit Öffentlichkeitswirkung (Passau).

Wichtig ist die Gemeinschaftsdynamik: sie wächst mit Zahl und Art der Aktivitäten. Laut Umfrage ist sie nur in einer Minderheit hoch oder sehr hoch, in der Mehrheit bisher mittel und manchmal auch nur gering.  Fördernd sind „Hayek-Reisen“ und -Wanderungen, Feuerzangenbowlen im Winter, Filmabende (Berlin), Sommerfeste und Adventsgeselligkeit.
Besonders interessant: Veranstaltungen mit „gegnerischen“ Gruppen (Jusos, Grüne, Linke), positiv auch punktuelles Zusammenwirken mit verwandten Instituten oder Stiftungen (Naumann-Stifftung, Liberale Institute, Münchener Wirtschaftsgespräche, …).

Inzwischen häufig: eine Verbindung in die Hochschulen. Einige Hayek-Clubs sind vor allem oder auch Hochschulgruppen (Konstanz, Jena, Passau). Vielfach gibt es eine gute Zusammenarbeit mit den „Students for Liberty“ (Berlin, Heidelberg, Karlsruhe,…).

Die Typologie der Clubs ist vielfältig: an der Spitze stehen die formellen Vereine (Frankfurt, Zürich), sonst informell oder bloßer Lesekreis (lange so in Stuttgart) oder Hochschulgruppe. Die Selbstfinanzierung klappt inzwischen meistens (Spenden – auch natural: mietfreie Räume), Gebühren, Umlagen, Bücherverkauf etc.). In der Aufbauphase und in Sonderfällen können Subsidien aus Berlin beantragt werden.

Geplant ist ein stärkerer Austausch und die Vernetzung der Clubs: dazu demnächst eine Internetplattform und ein regelmäßiger Rundbrief.