Beiträge, Forschungsplattform Nullzinspolitik

von Andreas Freytag

 

Immer mehr europäische Banken stehen durch die Null-Zins-Politik der EZB ohne Geschäftsmodell da. Das Bankensterben in Europa ist nur noch eine Frage der Zeit. Mit welchen Verwerfungen wir rechnen müssen.

 

„Auch nach knapp sieben Jahren Rettungsversuchen steckt die Europäische Währungsunion  in einer – wenn auch gerade nicht allzu deutlich sichtbaren – Krise. Die Wachstumsraten in der Eurozone sind weiterhin sehr niedrig, die Arbeitslosigkeit besonders unter Jugendlichen zum Teil extrem hoch und beharrlich. Einige Mitgliedsländer schaffen es zudem nicht, die hohen Schuldenstände zu reduzieren. Auf angebotspolitische Reformen warten die Menschen schon lange; selbst wenn man z.B. Italien einige Fortschritte attestieren muss, dauert es doch zu lange. In anderen EWU-Mitgliedern, allen voran Frankreich, scheint gar nichts zu passieren.

All dies ist der Fall trotz einer nie dagewesenen Anstrengung der Geldpolitik, die Wirtschaft zu stimulieren. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft Monat für Monat Staatsanleihen für 80 Mrd. Euro und hat den Leitzins (offenbar) dauerhaft bei null Prozent fixiert. Wie in dieser Kolumne regelmäßig argumentiert wurde, verhindert sie damit eher Reformen, als dass sie zur Lösung der Euro-Krise beiträgt….“

 

Weiterlesen in der Weltwoche

 

Die Forschungsplattform Nullzinspolitik und Wirtschaftliche Ordnung verbindet Wissenschaftler, die sich im Geiste der Arbeiten von Friedrich August von Hayek mit den Folgen fortschreitender monetärer Lockerung und wachsender Staatsverschuldung auf die wirtschaftliche Entwicklung und wirtschaftliche Ordnung in den Industrieländern und aufstrebenden Volkswirtschaften befassen. Ziel ist es, im Dialog untereinander und mit der interessierten Öffentlichkeit langfristige Lösungskonzepte für die derzeitige Krise zu erarbeiten.