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Israel M. Kirzner: „Der ökonomische Blickwinkel“

 

Eine Abhandlung zur Geschichte des ökonomischen Denkens. Hrsg. und übersetzt von Hardy Bouillon

Der ökonomische Blickwinkel ist die Erstübersetzung von Israel Kirzners Buch The Economic Point of View. Kirzner, ein Schüler Ludwig von Mises‘, ist hierzulande vor allem als Ökonom bekannt, der bahnbrechende Beiträge zur Rolle des Unternehmers im Markt geleistet hat. In Der ökonomische Blickwinkel geht er einer ganz anderen Frage nach, der nach dem Forschungsgegenstand der Ökonomie. Für Kirzner ist klar, dass eine Antwort auf die Frage nach dem Selbstverständnis der Ökonomie, nach dem ökonomischen Blickwinkel, methodologische und historische Reflektionen voraussetzt. So ist sein Buch sowohl eine methodologische Analyse als auch ein historischer Abriss der zahlreichen Definitionen von Ökonomie und dem, womit diese befasst ist oder befasst zu sein glaubt.

Nach Wettbewerb und Unternehmertum (Competition and Entrepreneurship) und Unternehmer und Marktdynamik (Perception, Opportunity, and Profit) ist Der ökonomische Blickwinkel das dritte Buch Kirzners, das auch in deutscher Sprache vorliegt.

2017. 203 S. Geb. (425 g)
ISBN 978-3-428-15122-6
Preis: EUR 39,90

Das Buch ist im Duncker & Humblot -Verlag erschienen

 

Peer-Robin Paulus (Hrsg.):

Individualität und Mehrheit

Ein John-Stuart-Mill-Brevier

Das neue Brevier in der Reihe «Meisterdenker der Freiheitsphilosophie» stellt das Werk von John Stuart Mill vor. Er war einer der grossen Vordenker des Liberalismus und der Frauenemanzipation und hat früh vor der Gefahr gewarnt, die von autoritären Pseudo-Demokratien ausgeht.

John Stuart Mill (1806–1873) hat früh die Gefahren für eine Gesellschaft erkannt, deren Mehrheit Diskussionen nicht mehr zulässt und sich Denkverbote auferlegt. Mill war es auch, der scharf herausgearbeitet hat, dass gewählte Herrschaft nicht notwendig Demokratie ist. Heute machen sich in vielen Gesellschaften Hass und Misstrauen gegen «die da oben» breit. In anderen werden vormalige Halbdemokratien unter dem Jubel des Volks in Volldiktaturen verwandelt. Der «Westen», die freie und offene Gesellschaft, erlebt derzeit von aussen wie auch von innen Anfeindungen. Mill, tot, aber lebendig, ist einer unserer besten Männer im Kampf um die moderne Welt. Und dieser ist im Gang.

Mit einem Nachwort von Ulrike Ackermann, Gründerin und Leiterin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung in Heidelberg.

ISBN 978-3-03810-246-5 (Buch)

Bindung Broschur

Seitenanzahl 210 Seiten

Grösse 13.0 cm x 20.0 cm

Erscheinungsdatum 21.06.2017

Das Buch ist im NZZ-Libro-Verlag erschienen.

 

Pierre Bessard (Hrsg.): „Wilhelm Röpke heute“

 

Zur Aktualität des großen liberalen Ökonomen und Publizisten

Mit Beiträgem von Hernando de Soto, Pierre Bessard, Bernhard Ruetz, Henrique Schneider, Patricia Commun, Alan S. Kahan, Gerd Habermann, Richard Ebeling, Erich Weede, Samuel Gregg und Alain Laurent

 

Einleitung Pierre Bessard

EINSTIEG
Eigentumsrechte und Märkte: Das beste Versprechen für die Armen – Hernando de Soto

I.  RÖPKE UND DIE SCHWEIZ
Röpkes Vermächtnis an eine liberale SchweizPierre Bessard
Röpke in der Schweiz: Werte und Marktordnung – Bernhard Ruetz
Röpkes Tugendethik in der WirtschaftspraxisHenrique Schneider

II.  DER GEIST DER FREIHEIT
Die kulturellen Wurzeln der MarktgesellschaftPatricia Commun
Vom Ungeist der Verachtung des GeldesAlan S. Kahan
Röpke als liberaler KulturkritikerGerd Habermann

III.  BLEIBENDE IDEEN FÜR DIE GEGENWART
Freiheitliche politische Ökonomie in einer post-totalitären Welt – Richard Ebeling
Die Krise des zeitgenössischen WohlfahrtsstaatesErich Weede
Liberale Weltöffnung und die Kritik supranationaler Organisationen – Samuel Gregg

AUSKLANG
Röpke, Mises und Hayek, eine WürdigungAlain Laurent

Preis: 24,80 €

ISBN: 9783033062665

Das Buch ist im Libealen Institut erschienen