Beiträge, Kölner Impulse zur Wirtschaftspolitik

Kölner Impulse zur Wirtschaftspolitik

Nr. 3/2019 | 14. Mai 2019

 

In dieser Ausgabe erörtern Michael Krause, Direktor des iwp und Thomas Lubik, Wirtschaftswissenschaftler an der Federal Reserve Bank of Richmond, warum die Debatte um Target2-Salden in der Eurozone eine Scheindebatte ist und wie ein System der Währungsunion trotz oftmals enormer interner Ungleichgewichte von Zahlungsströmen funktionieren kann.

 


 

Von Michael U. Krause und Thomas A. Lubik

Seit der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Zahlungsströme der Länder des Euro-Systems nicht mehr ausgeglichen, was in den Target2-Salden erfasst wird. Es hat sich eine hitzige Debatte darüber entbrannt, inwiefern hohe positive Salden ein Verlustrisiko darstellen, sollte das Land, demgegenüber Forderungen bestehen, aus der Eurozone austreten. Ein Blick auf das amerikanische Zentralbankensystem zeigt: eine Währungsunion kann auch mit erheblichen Ungleichgewichten in Zahlungsströmen funktionieren. Anstatt eine Scheindebatte über nicht-reales Verlustrisiko zu führen, sollte man über fiskalische Ausgleichsmechanismen diskutieren.

 

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