Beiträge

 

Auf den diesjährigen Hayek-Tagen in Wien wurde Prof. Dr. Stefan Kooths als Nachfolger von Prof. em. Dr. Wolf Schäfer (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), zum neuen Vorsitzenden der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft gewählt. Professor Kooths leitet seit 2014 das Prognosezentrum im Kieler Institut für Weltwirtschaft. Seit 2013 ist er zudem Professor für Volkswirtschaftslehre an der University of Applied Sciences Europe in Berlin. Dort engagiert er sich insbesondere für den Masterstudiengang Entrepreneurial Economics, der maßgeblich auf den Erkenntnissen der Austrian Economics aufbaut. Studium und Promotion absolvierte er an der Universität Münster. Er sitzt im Kuratorium des Prometheus-Instituts in Berlin und ist Mitglied des Mises Institute in Auburn/Alabama.

 

Professor Kooths betonte bei der Amtsübernahme, dass unter seiner Leitung die Hayek-Gesellschaft an dem streng überparteilichen, ordnungspolitischen Kurs festhalten werde. In der Tradition Hayeks verortet er die sozialphilosophischen Kontroversen nicht in den Kategorien von „rechts“ und „links“, sondern entlang der Grenze zwischen individueller Freiheit einerseits und konstruktivistischem Kollektivismus andererseits. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er in der Nachwuchsförderung. Zudem will er die Sichtbarkeit der Hayek-Gesellschaft stärken und „Flagge zeigen für die Kraft liberaler Ideen“. Leiter des Finanzressorts wurde Dr. Gerhard Papke, ehem. nordrheinwestfälischer liberaler Wirtschaftspolitiker.

 

Prof. Dr. Wolf Schäfer wurde zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt.

 

Die mit 10.000 Euro dotierte Hayek-Medaille ging in diesem Jahr an Prof. Dr. Roland Vaubel, Mannheim, für seine Verdienste auf dem Gebiet der liberalen politischen Ökonomie; das Hayek-Institut Wien, vertreten durch Dr. Barbara Kolm, wurde mit dem Netzwerkpreis für vorzügliches internationales Networking ausgezeichnet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.