Akademie der Freiheit, Beiträge

Zum mittlerweile 10. Mal fand vom 26. Juli bis zum 1. August wieder die Akademie der Freiheit der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft statt.

 

Die Akademie soll dazu dienen, erste Kontakte mit liberalen Ideen in Philosophie, Politik und Ökonomie zu ermöglichen und zu vertiefen. „Denken ohne Geländer“ ist hier ausdrücklich erwünscht. Schüler und Studenten zwischen 16 und 25 Jahren hörten Vorträge renommierter Dozenten, wendeten Gelerntes in Planspielen an, feilten an Rhetorik und Schreibstil in Workshops und genossen die Zeit am Netzener See.

 

Am besten fassen aber wohl die Teilnehmer selbst ihre Eindrücke zusammen:

 

„Die Sommerakademie der Freiheit wird ihrem Namen in vollem Umfang gerecht. Gespräche und Diskussionen auf hohem Niveau.“

 

„Die beste Woche des Jahres!“

 

„Für tolle Leute, für einen omnipräsenten liberalen Geist und für ein spannendes Programm solltet Ihr zur Sommerakademie der Freiheit kommen.“

 

„Danke für die fantastische Woche!“

 

„Es war eine großartige, lehrreiche Zeit, die viel zu schnell verging.“

 

„Ein dichtgepacktes Programm, das zum Nachdenken anregt. Von Ökonomie bis Philosophie – von Geldtheorie bis Glückspsychologie.“

 

„Eine spannende und lehrreiche Woche in idyllischer Umgebung, direkt am See, mit tollen Teilnehmern und super Dozenten.“

 

„Philosophie, Ökonomie und Politik aus einer freiheitlichen Perspektive.“

 

„Die Sommerakademie der Freiheit war für mich sowohl ein solides theoretisches Fundament als auch eine sozial erfrischende Erfahrung, durch das Zusammensein mit Gleichgesinnten.“

 

„Das Highlight des Sommers!“

 

 

 

Ein ausführlicher Bericht der Teilnehmerin Eva:

 

„Weißt Du, wie es sich anfühlt, über einen nächtlichen See zu rudern und dabei offen und ohne Vorbehalte über Politik zu diskutieren?  Oder auf einem sommerlichen Waldspaziergang ganz nebenbei Grundfragen der Menschheit zu besprechen? Nein? Ich wusste das auch nicht, bis ich in diesem Sommer an der “Akademie der Freiheit” teilnahm.

 

Es brauchte genau eine Woche, neun Dozenten und 19 weitere Teilnehmer, um mich von einer schüchternen Pessimistin zu einem Menschen zu machen, der stolz ist, freiheitliche Gedanken zu verstehen und offen zu vertreten.

 

Grund dafür war vor allem die offene Atmosphäre während der Akademie – das seltene Gefühl, über alles sprechen zu können, was mich beschäftigt.

 

Für eine solide Grundlage unserer freiheitlichen Überzeugung sorgten Vorträge von erfahrenen Dozenten zu den unterschiedlichsten Themen: Politik, Philosophie, Ökonomie – die Akademie lehrte uns u.a. grundlegende Gedanken liberaler Philosophen wie Hayek, Popper oder Buchanan. Dabei wurde viel Wert daraufgelegt, Parallelen zwischen den einzelnen Disziplinen zu ziehen. Ob wir uns mit den Themen vorher beschäftigt hatten, spielte keine Rolle – jeder bekam Antworten auf seine Fragen, niemand hätte von sich behaupten können, alles schon zu wissen. Wichtig war nur, für neue Inhalte offen zu sein. Besonders interessante Gedanken wurden ausführlich während des Essens diskutiert.

 

Neben den umfassenden theoretischen Einblicken bekamen wir auch praktische Ratschläge mit auf den Weg. Während des Rhetoriktrainings und im Schreibseminar verbesserten wir unsere Ausdrucksfähigkeit. Mit selbstbewusstem Auftreten, einer eloquenten Art zu reden und einer soliden sachlichen Grundlage überzeugt man in der Debatte schließlich mehr als mit emotional aufgeladenem Gerede.

 

Ob Stasimuseum oder Besuch des Reichtags – von all den vielen Eindrücken ist mir unser Berlinausflug besonders in Erinnerung geblieben. Wir bekamen dort so viele Anregungen, dass die Zeit für Fragen kaum ausreichte. Abends hatten wir genug Zeit, um sie ausführlich zu diskutieren.

 

Dass wir uns in einer so schönen Umgebung wie dem Seehof  Netzen befanden, haben wir auch gründlich genutzt: Wenn das Wetter schön war, verlegten wir die Seminare ganz einfach nach draußen. Die großzügig bemessene Freizeit verbrachten wir mit Bootsauflügen, Baden oder Sport. Bei dieser Gelegenheit habe ich viele intelligente und freundliche Menschen kennengelernt. Mein Vertrauen in die Zukunft wurde wiederhergestellt.

 

Der Abschied am Ende der Akademie fiel uns deshalb umso schwerer. Keiner konnte sich vorstellen, dass unsere gemeinsame Zeit schon nach einer Woche zu Ende sein sollte. Und das war sie auch nicht: In der letzten Vorlesung bekamen wir verschiedene Anregungen, wie wir uns in Zukunft engagieren konnten, etwa über die Juniorenkreise oder weiterführende Akademien. Kontakt würden wir über unsere Whats-App-Gruppe halten.

 

Die Akademie der Freiheit ist eine Einladung zu freiheitlichem Engagement an interessierte junge Menschen, die bereit sind, das Offensichtliche zu sehen und anderen die Augen zu öffnen. Oder, wie eine Teilnehmerin sagte: Sie ist erst der Anfang des Abenteuers.“

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