Beiträge, Ordnungspolitischer Kommentar


Von Rebekka Rehm vom 05. Juli 2016
Vor zwölf Tagen haben die Briten mit knapper Mehrheit für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gestimmt. Seitdem herrscht große Verunsicherung über mögliche Folgen dieses Abstimmungsergebnisses, die sich unmittelbar an den Finanzmärkten widerspiegelte und mindestens anhalten wird, bis die Rahmenbedingungen des Austritts und die Grundlagen für die zukünftigen Beziehung zwischen Großbritannien und der EU ausgehandelt sind – sofern Großbritannien denn tatsächlich einen Austrittsantrag stellen wird. Die langfristigen Folgen der Entscheidung in Großbritannien werden dann maßgeblich von dem Ergebnis dieser Verhandlungen abhängen. Klar ist, dass beide Seiten auch zukünftig von guten Beziehungen in vielerlei Hinsicht profitieren würden. Gute Handelsbeziehungen lassen – allgemein gesprochen – eine effizientere Arbeitsteilung und damit mehr Wohlstand erwarten, sowohl für Großbritannien als auch den Rest der EU. Weitgehende Einigungen, die Freihandel erlauben, sind also wünschenswert. Natürlich ist die Befürchtung groß, dass ein glimpflich ausgehender Austritt Großbritanniens europaskeptischen bis -feindlichen Lagern in anderen Ländern Auftrieb geben wird. Daraus folgt aber nicht, dass die EU destruktive Verhandlungen anstreben sollte. Anstatt auf schwere Zeiten für die Briten und damit auf Abschreckung sollte die EU besser auf mehr Zufriedenheit in ihren Mitgliedsstaaten setzen.

       Beiträge, Ordnungspolitischer Kommentar


Von Rebekka Rehm vom 05. Juli 2016
Vor zwölf Tagen haben die Briten mit knapper Mehrheit für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gestimmt. Seitdem herrscht große Verunsicherung über mögliche Folgen dieses Abstimmungsergebnisses, die sich unmittelbar an den Finanzmärkten widerspiegelte und mindestens anhalten wird, bis die Rahmenbedingungen des Austritts und die Grundlagen für die zukünftigen Beziehung zwischen Großbritannien und der EU ausgehandelt sind – sofern Großbritannien denn tatsächlich einen Austrittsantrag stellen wird. Die langfristigen Folgen der Entscheidung in Großbritannien werden dann maßgeblich von dem Ergebnis dieser Verhandlungen abhängen. Klar ist, dass beide Seiten auch zukünftig von guten Beziehungen in vielerlei Hinsicht profitieren würden. Gute Handelsbeziehungen lassen – allgemein gesprochen – eine effizientere Arbeitsteilung und damit mehr Wohlstand erwarten, sowohl für Großbritannien als auch den Rest der EU. Weitgehende Einigungen, die Freihandel erlauben, sind also wünschenswert. Natürlich ist die Befürchtung groß, dass ein glimpflich ausgehender Austritt Großbritanniens europaskeptischen bis -feindlichen Lagern in anderen Ländern Auftrieb geben wird. Daraus folgt aber nicht, dass die EU destruktive Verhandlungen anstreben sollte. Anstatt auf schwere Zeiten für die Briten und damit auf Abschreckung sollte die EU besser auf mehr Zufriedenheit in ihren Mitgliedsstaaten setzen.

       Beiträge, Ordnungspolitischer Kommentar


Von Rebekka Rehm vom 05. Juli 2016
Vor zwölf Tagen haben die Briten mit knapper Mehrheit für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gestimmt. Seitdem herrscht große Verunsicherung über mögliche Folgen dieses Abstimmungsergebnisses, die sich unmittelbar an den Finanzmärkten widerspiegelte und mindestens anhalten wird, bis die Rahmenbedingungen des Austritts und die Grundlagen für die zukünftigen Beziehung zwischen Großbritannien und der EU ausgehandelt sind – sofern Großbritannien denn tatsächlich einen Austrittsantrag stellen wird. Die langfristigen Folgen der Entscheidung in Großbritannien werden dann maßgeblich von dem Ergebnis dieser Verhandlungen abhängen. Klar ist, dass beide Seiten auch zukünftig von guten Beziehungen in vielerlei Hinsicht profitieren würden. Gute Handelsbeziehungen lassen – allgemein gesprochen – eine effizientere Arbeitsteilung und damit mehr Wohlstand erwarten, sowohl für Großbritannien als auch den Rest der EU. Weitgehende Einigungen, die Freihandel erlauben, sind also wünschenswert. Natürlich ist die Befürchtung groß, dass ein glimpflich ausgehender Austritt Großbritanniens europaskeptischen bis -feindlichen Lagern in anderen Ländern Auftrieb geben wird. Daraus folgt aber nicht, dass die EU destruktive Verhandlungen anstreben sollte. Anstatt auf schwere Zeiten für die Briten und damit auf Abschreckung sollte die EU besser auf mehr Zufriedenheit in ihren Mitgliedsstaaten setzen.

       Allgemein, Beiträge


  Israel M. Kirzner: „Der ökonomische Blickwinkel“   Eine Abhandlung zur Geschichte des ökonomischen Denkens. Hrsg. und übersetzt von Hardy Bouillon Der ökonomische Blickwinkel ist die Erstübersetzung von Israel Kirzners Buch The Economic Point of View. Kirzner, ein Schüler Ludwig von Mises‘, ist hierzulande vor allem als Ökonom bekannt, der bahnbrechende Beiträge zur Rolle des …