Liebe Mitglieder, wir möchten Ihnen mit dieser neuen Rubrik Stellungnahmen, Einschätzungen und Kommentare von prominenten Mitgliedern unserer Gesellschaft zur Corona-Krise zugänglich machen. Mancher könnte ja inzwischen den Eindruck haben, dass einige Maßnahmen gegen die Ausbreitung dieser Epidemie folgenschwerer sind als diese selbst. Verlieren Sie nicht den Mut und bleiben Sie gesund!

Prof. Dr. Gerd Habermann
Geschäftsführender Vorstand der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft

Die ökonomischen Effekte der Pandemie: Eine österreichische Analyse – von Jesús Huerta de Soto

  Liebe Freunde der Hayek-Gesellschaft,   Wir dürfen Ihnen folgenden Aufsatz von Jesús Huerta de Soto empfehlen, den Sie sich hier als PDF herunterladen können:   Die ökonomischen Effekte der Pandemie: Eine österreichische Analyse – von Jesús Huerta de Soto.pdf   Prof. Dr. Jesús Huerta de Soto ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Wirtschaftspolitik an der …

Klimapolitik nach der Corona-Krise: Mehr Marktkräfte, weniger Interventionismus

von Stefan Kooths   Die Corona-Pandemie wirft weltweit die wirtschaftliche Entwicklung zurück. Nach Schätzungen des Instituts für Weltwirtschaft beläuft sich der gesamtwirtschaftliche Einkommensausfall für die Jahre 2020 und 2021 allein in Deutschland auf 350 Milliarden Euro – was einem Zehntel der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht. Und auch in den Folgejahren werden die Corona-Folgen noch deutlich spürbar …

Nach dem Corona-Schock: Wie der Interventionismus die Wirtschaftspolitik infiziert – Webinar mit Prof. Dr. Stefan Kooths

„Nach dem Corona-Schock: Wie der Interventionismus die Wirtschaftspolitik infiziert“ lautete das Thema des Webinars mit Stefan Kooths vom 23. November. Personen aus den verschiedenen deutschsprachigen Ländern wohnten der von Stefan Beig moderierten Veranstaltung bei, in der Kooths die Wirtschaftspolitik, mit der Europa auf die Pandemie reagierte, teils scharf kritisierte. Das Webinar wurde vom Austrian Institute veranstaltet.   …

Veranstaltungstipp: Webinar „Nach dem Corona-Schock: Wie der Interventionismus die Wirtschaftspolitik infiziert“ (23.10.20)

Liebe Freundinnen und Freunde der Hayek-Gesellschaft,   wir dürfen Ihnen folgendes Webinar des Austrian Institute mit unserem Vorsitzenden Prof. Dr. Stefan Kooths empfehlen:   Nach dem Corona-Schock: Wie der Interventionismus die Wirtschaftspolitik infiziert 23. November 2020, 18.00 Uhr Europa durchläuft die schärfste Wirtschaftskrise seit 1945. Auslöser waren die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Vom …

Die EU wird ständig neue Schulden machen

von Roland Vaubel   Der kürzlich vereinbarte Corona-Wiederaufbaufonds der EU soll seine Gelder im Rahmen des regulären EU-Haushalts verausgaben und sich aus Beiträgen der Mitgliedstaaten finanzieren, aber diese Beiträge sollen außerhalb des Haushalts durch Ausgabe von Gemeinschaftsanleihen aufgebracht werden, die von der Kommission emittiert und durch die zukünftigen Einnahmen für den EU-Haushalt von den Mitgliedstaaten …

Das ungeahnte Potenzial des digitalen Geldes

von Stefan Kooths   Monetäre Umwälzungen ähneln Vulkanausbrüchen. Auch jahrzehntelange Ruhe kann trügerisch sein. Eine Betrachtung der Geldgeschichte im Zeitraffer macht deutlich, wie turbulent die Entwicklung bis in die jüngste Zeit hinein verlaufen ist. Von fortschreitender Beruhigung hin zu einem stabilen Endpunkt ist nichts zu sehen. Das derzeit praktizierte System (Papiergeld ohne materielles Reservemedium) ist …

Wieder einmal soll der Staat uns retten. Aber es gibt gute Gründe, warum er das nicht tun sollte von Robert Nef

Wir müssen die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen. Aber wie viel Staat braucht es dafür? Möglichst wenig. Es darf nicht darum gehen, um jeden Preis eine «Rückkehr zu 2019 vor Covid-19» zu erzwingen. Robert Nef, 04. 05. 2020, publiziert in NZZ online Ausgabe vom 13. Mai 2020   Die Corona-Pandemie hat auch politische Auswirkungen. Der Interventionismus …

Corona, die Deutschen und das Bargeld – ein Interview mit Prof. Dr. Gunther Schnabl

DW: Was bedeutet die Corona-Krise für die künftige Nutzung von Bargeld? Gunther Schnabl: Das Bargeld ist in der Corona-Krise in Verdacht geraten, Infektionen zu übertragen. Zudem haben die Zentralbanken ihre Kreditprogramme und Ankäufe von Vermögenswerten nochmals immens ausgeweitet. Die Corona-Krise dürfte deshalb ein weiterer großer Schritt in Richtung Abschaffung des Bargelds sein. Entweder direkt dadurch, …

Wie Corona-Hilfen die Löhne drücken von Prof. Dr. Gunther Schnabl

Regierungen und Zentralbanken bringen weltweit hastig riesige Rettungspakete auf den Weg. Damit halten sie auch unrentable Unternehmen künstlich am Leben. Den Wohlstand langfristig sichern würde eine andere Maßnahme. A ls nach 2001 die großen Zentralbanken mit starken Zinssenkungen auf das Platzen der Dotcom-Blase reagierten, löste dies gigantische Kapitalströme nach China aus, wo die Produktionskapazitäten stark ausgeweitet …

Die Rettung der Unternehmen in der Corona-Krise beschleunigt den Weg in die Staatswirtschaft von Gunther Schnabl

Weltweit herrscht die Corona-Krise. Die Verbreitung eines Virus hat viele Staaten veranlasst, Geschäfte, Fabriken und Grenzen zu schließen. Seither wird der Lockdown sogar mit der Weltwirtschaftskrise in Verbindung gebracht. Doch die Krise dürfte nicht nur dadurch bedingt sein, dass für einige Wochen teilweise das Wirtschaftsleben ruht. Vielmehr dürfte sich hinter dem Lockdown eine Finanzkrise verbergen, …

Selbstmord aus Angst vor dem Tode? Ein Zwischenruf von Prof. Dr. Gerd Habermann

Betrachtet man den derzeitigen Gesundheitspolizeistaat – bei uns und sonstwo – mit all seinen in der Nachkriegszeit präzedenzlosen Einschränkungen elementarer Freiheiten wie Freizügigkeit, Versammlungsfreiheit, Berufsfreiheit und sogar mit Ausgangssperren, so fragt man sich, auf welcher empirischen Basis und aufgrund welcher Annahmen und Alternativerwägungen die Regierungen hier so diktatorisch tätig wurden. Gewiss: Seuchenpolizeiliche Maßnahmen gehören seit …

Die Pandemie, die Natur des Menschen und die Wirtschaftsordnung von Erich Weede

Um den Corona-Virus zu bekämpfen, Menschenleben zu retten und die Wirtschaft zu stabilisieren, weiten überall im Westen die Regierungen das Ausmaß der Staatstätigkeit gewaltig aus. Hier soll es nicht darum gehen, ob diese Ausweitung der Staatstätigkeit unvermeidbar ist, auch nicht darum, welches Detail vielleicht besser anders geregelt werden könnte, sondern um die grundsätzliche Frage, was …

Ohne „Bail-out“ droht eine Weltwirtschaftskrise. Mit ihm die Knechtschaft. Von Thorsten Polleit

“Those who would give up essential liberty, to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.” Benjamin Franklin   Die wachsenden Sorgen vor den Folgen des Corona-Virus (COVID-19) haben weltweit zu einem Nachfrage- und Angebotsschock geführt: Die Güter- und Dienstleistungsnachfrage kollabiert, und weil die internationalen Produktions- und Wertschöpfungsketten ebenfalls ins Stocken geraten, kann auch …

Von der Virus-Krise in die Krise des Geldsystems? Exit-Szenarien für die Corona-Krise von Prof. Dr. Gunther Schnabl

Weltweit tobt die Corona-Krise, beginnend mit der Nachricht, dass aufgrund einer Coronavirus-Epidemie in China die internationalen Lieferketten unterbrochen werden könnten. Wenig später führten die Beschlüsse vieler Regierungen Geschäfte und Produktionsstätten zu schließen zu einer wirtschaftlichen Zäsur, die weltweit mit dem Kollaps der Börsenkurse einher ging (siehe Abbildung).   Während sich zu Beginn der Krise die …

Politisches Corona-Krisenmanagement: Potenzielle Schäden einer Schadenswiedergutmachung von Rahim Taghizadegan

Wir könnten es aktuell mit der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten zu tun haben, denn sie ist eine mehrfache: Erstens, die Pandemie mit ihren katastrophalen direkten Folgen für Tourismus, Dienstleistungssektor und Handel. Zweitens, ein Ölpreisschock mit geopolitischen Hintergründen. Drittens, ein Schock durch Lieferkettenunterbrechung aufgrund großer Abhängigkeit von just-in-time-Produktion und fernen Produzenten. Viertens, eine Vertrauenskrise durch abweichende …

Blockwartmentalität von Philipp Bagus

Es ist beängstigend mit welcher Unbeschwertheit die Menschen elementare Freiheitseinschränkungen, wie die Einschränkung der Bewegungsfreiheit hinnehmen, wenn der Staat ihre Unabdingbarkeit erklärt.   Eine Chronologie der Ereignisse von Madrid. Am Sonntag, dem 08. März, wurde in Madrid eine Großdemonstration mit 120.000 Teilnehmern anlässlich des Weltfrauentags und gegen die angebliche Herrschaft des Patriachat durchgeführt, an der …

Ein Lob auf die Resistenzzellen von Robert Nef

Fragen stellen tut immer gut. Eine wichtige Frage beschäftigt mich als Individualist und Non-Zentralist seit dem Ausbruch der Pandemie. Wie steht es eigentlich um jenen überlebensentscheidenden Abwehrkampf, der sich innerhalb des menschlichen Körpers und nicht im Körper einer kollektiven Körperschaft abspielt? Im eigenen Körper kämpfen angreifende Viren mit körpereigenen Killerzellen buchstäblich auf Leben und Tod. …

Grenzen staatlicher Gesundheitssysteme von Robert Nef

Die politische Gefahrenminderung im Hinblick auf einen Zusammenbruch im Gesundheitswesen wird gegenwärtig zu Lasten einer Gefahrenerhöhung im Bereich des gesamten Finanz- und Wirtschaftssystems betrieben. Seit Jahren lag die Vermutung nahe, dass das weitgehend verstaatlichte Gesundheitswesen in der Schweiz der erste Teilbereich unseres Umverteilungsstaates sein werde, der an seine Grenzen gerät. Nun braucht es zu dessen …