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19. August 2019 19:00

Sehr geehrte Damen und Herren,

beim nächsten Treffen des Hayek-Clubs Frankfurt geht es erneut um ein zentrales Thema in Friedrich August von Hayeks Werk:

Um Währungswettbewerb und um Geld, das von privaten Banken und Unternehmen emittiert wird. Kryptowährungen wie Bitcoin oder die jüngst von Facebook angekündigte digitale Währung Libra haben Hayeks Idee weltweite Aufmerksamkeit verschafft.

 

Bereits im September 1975 forderte Hayek in seinem Vortrag „Choice in Currency“ die Abschaffung des staatlichen Geldmonopols. Und in seinem 1976 auf Englisch und 1977 auf Deutsch erschienenen Buch „Entnationalisierung des Geldes“ führt Hayek aus: „Die bisherige Instabilität der Marktwirtschaft ist eine Folge davon, dass der wichtigste Regulator des Marktmechanismus, das Geld, seinerseits von der Regulierung durch den Marktprozess ausgenommen wurde.“ Und wenn „wir wollen, dass freies Unternehmertum und die Marktwirtschaft fortbestehen (…), haben wir keine andere Wahl, als das Geldmonopol der Regierung und nationale Währungssysteme durch freien Wettbewerb zwischen Emissionsbanken zu ersetzen.“ Die Bürger sollen entscheiden können, welches Geld sie verwenden. Banken sollen frei sein, privates Geld zu emittieren – national wie international.

Der Wettbewerb zwischen privaten und staatlichen Währungen würde laut Hayek dafür sorgen, dass die Bürger stabilere Zahlungsmittel erhielten und auch die staatlichen Zentralbanken der Disziplin des Wettbewerbs unterworfen würden. Zudem würde der Staat durch die Zulassung von konkurrierenden Privatwährungen und eines allumfassenden Währungswettbewerbs gezwungen, eine nachhaltigere Haushaltspolitik zu verfolgen. Offenbar ist Hayeks Idee mehr als ein nur theoretisch faszinierender Ansatz. Könnte Währungswettbewerb dank Digitalisierung heute viel einfacher eingeführt werden als im Zeitalter der Schreibmaschine der 70er Jahre? Ist ein staatliches Verbot von Kryptowährungen überhaupt durchsetzbar? Und könnten Kryptowährungen helfen, eine marktwirtschaftliche Geldordnung einzuführen?

 

Ich freue mich, dass mit Norbert Tofall ein Hayek-Fachmann unser Redner sein wird. Durch einen ganzseitigen FAZ-Beitrag („Überwindung der Krise durch gutes Geld“) hatte Tofall im Juni 2009 zusammen mit Thorsten Polleit, Michael von Prollius und Frank Schäffler, MdB, Hayeks Privatwährungsidee in die politische Debatte getragen. Von 2008 bis 2013 war Tofall wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler. Seit 2014 arbeitet er als Senior Research Analyst für das Flossbach von Storch Research Institute in Köln. Seit 2002 ist er Mitglied der Hayek-Gesellschaft. Sehr herzlich lade ich Sie ein zum

 

  1. Treffen des Hayek-Clubs Frankfurt am Main
    Montag, 19. August 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
    Norbert F. Tofall
    Senior Research Analyst, Flossbach von Storch Research Institute

    „Kryptowährungen:
    Wie würde Hayek Bitcoin und Libra beurteilen?“

    Villa Bonn, Siesmayerstraße 12, 60323 Frankfurt
    (U-Bahn-Station Westend, Parken: im Hof oder Parkhaus Palmengarten, Siesmayerstr. 61)

Programm:

19:00 Uhr  Eintreffen der Gäste, Sektempfang
19:30 Uhr  Begrüßung Dr. Clemens Christmann
19:40 Uhr  Vortrag Norbert F. Tofall
20:30 Uhr  Abendessen
21:00 Uhr  Ende

Im Anschluss an dieses verkürzte Club-Treffen findet ab 21:00 Uhr die Mitgliederversammlung des Hayek-Clubs Frankfurt am Main e.V. statt.

Bitte teilen Sie im Internet bis Do., 15.08.2019, mit, ob Sie teilnehmen oder absagen:
Zusage: https://www.hayek-frankfurt.de/zusage-clubtreffen/
Bitte genehmigen Sie dort, dass der Hayek-Club für das Abendessen 38 Euro pro Person (Geringverdiener 15 Euro) abbucht. Überweisung ist möglich, IBAN siehe dort und unten.
Absage: https://www.hayek-frankfurt.de/absage-clubtreffen/
Bis Donnerstag, 15.08.2019, können Zusagen kostenfrei zurückgezogen werden:
Stornierung: https://www.hayek-frankfurt.de/stornierung/

Wenn Sie weitere freiheitlich gesinnte Bürger kennen, die möchten, dass wir ihnen Einladungen zu Treffen des Hayek-Clubs senden, dann übermitteln Sie bitte deren Kontaktdaten.
Falls Sie keine Einladungen mehr erhalten möchten, bitte ich Sie um einen Hinweis.

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Hayek-Club Frankfurt am Main e.V.

www.hayek-frankfurt.de
IBAN für Überweisungen für die Treffen des Hayek-Clubs: DE96 5019 0000 7800 0185 65
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