20. Oktober 2017 19:30

Villa Augusta, Augsburg, Schießgrabenstraße 30


„Für eine geschlechtere Welt“

 

mit Felix Schönherr, München

 

zum Thema Genderwahnsinn in Politik, Medien, Wissenschaft und Staat

 

„Gender“ ist in aller Munde – doch kaum einer weiß, was sich hinter dieser umstrittenen Lehre genau verbirgt. Sicher ist hingegen, dass sie Auswirkungen auf unser tägliches Leben hat. Diese Beeinflussung durch „Gender“ hat von Beginn an Methode: Aus der Frauenbewegung der 1970er Jahre hervorgegangen, sieht sich die Geschlechterforschung als eine genuin „politische Wissenschaft“. Ihr Ziel ist die Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne einer umfassenden Nievellierung der Geschlechtsunterschiede. Die Gender-Lehre ist im Kontext der linken politischen Kämpfe des 19. und 20. Jahrhunderts und deren entsprechenden Theorieentwicklung entstanden und stellt damit eine illiberale und anti-aufklärerische Ideologie dar. Sie lässt sich grob als eine Synthese aus Marxismus, Psychoanalyse, Feminismus und Poststrukturalismus beschreiben. Das in Deutschland tätige Netzwerk der Gender-Anhänger reicht mittlerweile über die zahlreichen Lehrstühle und Forschungsgruppen an öffentlichen Universitäten hinweg bis in die Bundesverfassungsgerichtsbarke it – und gewinnt zunehmend an Einfluss. Die aktuellen Projekte der Geschlechter- und Familienpolitik im Sinne der Gender-Lehre sind jedoch mit freiheitlichen Prinzipien unvereinbar: Von „Gender Mainstreaming“ in Gesetzgebung und Behörden über „Gleichstellungspolitik“ am Arbeitsplatz bis hin zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Schulen und Kindergärten wird versucht, in das Alltagsleben der Menschen einzugreifen und sie in ihrer Freiheit einzuschränken.