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19. September 2018 19:30

Villa Augusta, Schießgrabenstraße 30, Augsburg

Bargeldabschaffung und Digitalisierung

mit Dr. Ulrich Horstmann

Droht eine digitale Knechtschaft, die die Freiheit des Einzelnen immer mehr einschränkt und eine zentrale Kontrolle ermöglicht, vor der Friedrich August von Hayek immer warnte?

Die Interessenlagen der Betreiber digitaler Plattformen könnten der Erhaltung von Demokratie und Freiheit immer mehr im Wege stehen. Wenn die Bürger die Gefahren nicht erkennen,  die durch die manipulativen Geschäftsmodelle ermöglicht werden,  wäre es am Ende auch ein selbstgewähltes Schicksal. Die Bürger würden ihre Eigenverantwortung delegieren und sich von professionellen Markt- und Politikgestaltern fremdsteuern lassen. Für Konzerne, die ihre Monopolstellung nutzen, und Politiker, die ihre Macht erweitern und umverteilen wollen, bietet die Digitalisierung ganz neue Möglichkeiten. Sozialneid wäre das Einfallstor für Sozialisten aller Couleur. Freiheits- und Demokratiebefürworter geraten dagegen in die Defensive. Digitalkonzerne, die die Plattformen bestimmen, können im Verbund mit staatlichen Stellen die Daten der Privatnutzer/Kunden gewinn- und steueroptimierend nutzen. Während sich die neuen Lenker immer undurchsichtiger werden, sind die Konsumenten und Steuerzahler zunehmend gläsern. Das können mündige und freiheitsliebende Bürger nicht wollen, umso mehr gibt es Anlass, über die Chancen und Risiken der Bargeldabschaffung und Digitalisierung zu reden.

 

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Naumann- / Thomas-Dehler-Stiftung

Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:00

Villa Augusta, Schießgrabenstraße 30, Augsburg