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25. Oktober 2016 19:00 - 22:00

3 OG. Chausseestraße 15, 10115 Berlin

Liebe Freundinnen und Freunde des Hayek-Clubs Berlin,

wir dürfen Sie heute zu unserem nächsten Club-Abend am Dienstag, den 25. Oktober 2016 um 19.00 Uhr im Hayek-Club-Büro, Chausseestr. 15, 10115 Berlin (Mitte) einladen.

(Sie kommen dorthin u.a. mit der U6, Station Naturkundemuseum)

Unser Referent ist diesmal:

Maximilian Tarrach

Er ist Student der Philosophie und Mit-Autor des Buches

„Liberalismus im Zeitalter der Globalisierung“

 

Er wird vortragen zu dem Thema:

„Die subjektive Unwissenheit als Argument für die Freiheit“

Ein Karl-Popper-Abend

 

Erkenntnistheorie und politische Philosophie werden häufig als zwei sich an völlig verschiedenen Enden des wissenschaftlichen Spektrums befindlichen Gebiete angesehen, dessen Kombination oder Dependenz absurd erscheint. In Wahrheit jedoch referieren alle großen philosophischen Strömungen an dem einen oder anderen Punkt auf erkenntnistheoretische Argumente. Ob es die offene Gesellschaft Karl Poppers oder Platons Traum eines philosophengeführten Ständestaates ist, es zeigt sich, dass je nach Verfassung der Erkenntnistheorie eines Denkers, seine politische Philosophie des Konzepts einer offenen oder geschlossenen Gesellschaft folgt. Man denke nur an die „verhängnisvolle Anmaßung von Wissen“ vor der F.A. von Hayek warnte. Liberale kennen jedoch nur selten die Grundlagen der für den Liberalismus sprechenden wissenstheoretischen Fundamente. Der Vortrag soll die Dichotomie offenlegen, dass Argumente für die Unwissenheit des Menschen Argumente für die Offenheit der Ordnung und Argumente für das absolut sichere Wissen Argumente für die Geschlossenheit der Ordnung sind.

 

Wir bitten Sie, sich unter larissa.fusser@hayek.de anzumelden.

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