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10. Oktober 2019 19:00

E I N L A D U N G

zum 39. Hayek-Gesprächskreis am 10. Oktober 2019 zum Thema:

 

„Menschliches Zusammenleben – eine handlungswissenschaftliche
Untersuchung gesellschaftlicher Ordnung“

 

Vortrag und Diskussion mit Dr. Andreas Tiedtke

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie herzlich zum 39. Hayek-Gesprächskreis am Donnerstag, den 10.
Oktober 2019 nach Erfurt ein.

Wir treffen uns ab 18.30 Uhr im „Hofbräu am Dom“, Domplatz 31, um in der
Tradition FRIEDRICH AUGUST VON HAYEKS gegen 19.00 Uhr den Vortrag
„Menschliches Zusammenleben – eine handlungswissenschaftliche
Untersuchung gesellschaftlicher Ordnung“ zu hören und zu diskutieren.

Eine neue „Jugendbewegung“ oder sollte man sagen „Kinderbewegung“
schafft es, die Politiker mit einzelnen Demonstrationen in Zugzwang zu
versetzen. Dabei spielt die Angst vor dem drohenden Weltuntergang
aufgrund des menschgemachten Klimawandels eine herausragende Rolle. Sie
werfen den machtausübenden Erwachsenen vor, ihnen eine lebenswerte
Zukunft zu rauben.
Ludwig von Mises stellte im Schlusswort seines Hauptwerkes Nationalökonomie drei wesentliche Fragen, die jede Generation neu stellen sollte: die Wissenschaft und das Leben, die Wissenschaft und die Politik und die Wissenschaft und die Zukunft.

„Man will in der Bereicherung des äusseren Lebens ein Hindernis für die Entfaltung
der menschlichen Persönlichkeit erblicken, und man will die Gesellschaftsordnung
stürzen, um den Weg für ein Neues freizulegen, von dem man nur unklare und
unzureichende Vorstellungen hat. Man spürt Unbehagen, das man durch
Zertrümmerung der materiellen Kultur beheben will. Man verkennt dabei, dass dieses
Sehnen nach Höherem und Besseren nur auftreten konnte, weil der Wohlstand die
Musse gewährt, die es dem Geist gestattet, sich ihm hinzugeben. Man will die
Menschen zwingen, ihre Zielsetzungen zu ändern, man will – welch ein Widerspruch
– ihnen durch Organisation, d. i. durch Zwang, freiere Ausbildung der Persönlichkeit
gewissermassen aufdrängen. Man will sie gegen ihren Willen beglücken.
Wer sein Leben dem Ideal eines höheren Menschentums gemäss einrichten will, hat
seine Ziele entsprechend zu wählen. Nichts hindert in der Marktgesellschaft den
Einzelnen sein Streben weniger auf das, was den Sinnen behagt, und mehr auf das,
wad das Gemüt erhebt, zu richten. Niemand darf die Gesellschaftsordnung dafür
verantwirtlich machen, dass er dem Animalischen seiner Natur mehr Recht einräumt
als dem Menschlichen.“

Dieses schrieb Mises 1940 vor seiner Flucht vor den Nazis in die USA.
Heute ist sein Werk an Deutschlands Universitäten nahezu vergessen. Sein
geistiges Erbe hat jedoch in den letzten zehn Jahren eine Renaissance erfahren.
Das Mises-Institut in München ist ein lebhaftes Beispiel für diese Entwicklung.

 

Dr. Andreas Tiedtke hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben seinem Beruf, die
misessche Wissenschaft vom menschlichen Handeln neu zu beleben und mit
den Fragen von heute zu konfrontieren.

Dr. Andreas Tiedtke ist Rechtsanwalt in Nürnberg und Autor für das Ludwig
von Mises Institut. Zur Zeit arbeitet er an einem Buch welches den Titel des
Vortrages zum Thema hat.

Ich freue mich schon heute auf Ihre Teilnahme und auf anregende
Diskussionen und bitte freundlich (soweit nicht bereits erfolgt) um Ihre
verbindliche Zusage oder Absage, per E-Mail

(hayekclub.erfurtgooglemail.com) bis zum 6. Oktober 2019.

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