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20. Mai 2020 19:00

15. freier Abend

für Schüler und Studenten bis 30 Jahre

 

Am

Mittwoch, den 20. Mai, 19:00 Uhr

spricht

Manfred Haferburg

(Kernenergetiker, Organisationspsychologe und Achse-Autor)

 

zum Thema:

„Radioaktivität – Freund oder Feind?“

Wenn der Begriff Radioaktivität fällt, denken die meisten wohl als erstes an das quietsch-gelbe Warnschild mit den drei Rotorblättern, an Verseuchung und an nukleare Katastrophen wie in Hiroshima oder Tschernobyl – Gefahr und Tod, das ist die Assoziation, die einem seit Jahren von den Medien und der Politik eingehämmert wird. Schon in den 70ern formierten sich die ersten Anti-Atomkraftbewegungen, Anfang der 2000er wurde der Atomausstieg offizielle Politik und schon 2022 soll es soweit sein – das letzte deutsche Atomkraftwerk geht außer Betrieb. Doch wie gefährlich sind Radioaktivität und Kernenergie wirklich und kann man der Berichterstattung über die schrecklichen Folgen radioaktiver Verstrahlung überhaupt vertrauen? Könnte uns die Strahlung heutzutage nicht sogar mehr Nutzen als Schaden bringen? Diese und mehr Fragen beantwortet uns unser Referent Manfred Haferburg als Fachmann für Kernenergie und als kritischer Journalist. Er weiß, was es bedeutet, in einem Atomkraftwerk zu arbeiten und kennt die Vorzüge und Gefahren von Radioaktivität aus erster Hand.

 

Manfred Haferburg ist Kernenergetiker, Organisationspsychologe und Achse-Autor. Er wurde in Ostdeutschland geboren, studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW in Greifswald. Durch seine sture Weigerung, in die SED einzutreten, fiel er der Staatssicherheit auf. Als er sich auch noch weigerte, Spitzel zu werden, erklärte ihn die Partei zum Staatsfeind. Ein Irrweg durch die Gefängnisse des sozialistischen Lagers begann, der im berüchtigten Stasigefängnis Hohenschönhausen endete. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit. Seit die ehemalige SED als Die Linke im Bundestag sitzt, lebt Haferburg mit seiner Frau in Paris. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“, der mit einem Vorwort seines Freundes Wolf Biermann versehen ist.

 

Wie immer wird Zeit für eine offene Diskussion mit dem Referenten sein.
Der „freie Abend“ ist ein Gesprächskreis für Schüler und Studenten bis 30 Jahre, die sich für den Liberalismus bzw. liberale Thematiken interessieren.

 

Wir werden die Veranstaltung als Videokonferenz durchführen. Interessenten können sich gerne unter freierabendhotmail.com anmelden.

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