Veranstaltungsformate

Liebe Freunde der Freiheit,
wir freuen uns sehr, Sie auch in diesem Jahr wieder zum Forum Freiheit einladen zu können. Es findet am 24. Oktober 2026 von 9.30 bis 18.00 Uhr im Schweizerhof Berlin, Budapester Str. 25, 10787 Berlin, statt – also am gewohnten Veranstaltungsort der vergangenen Jahre.Â
Auf dem diesjährigen Forum wollen wir verschiedene aktuelle Themen diskutieren, die uns als Liberale im Besonderen, aber auch die Gesellschaft insgesamt bewegen.
Zum einen wollen wir uns der Frage nach der parlamentarischen Zukunft des Liberalismus widmen. Kann es eine Perspektive für eine konsequent klassisch-liberale Partei geben? Kann sich die FDP programmatisch neu ausrichten und zu alter Stärke zurückfinden – und damit wieder eine parlamentarische Rolle spielen? Wird die AfD künftig diese Position abdecken müssen, und welche Schwierigkeiten ergeben sich aus der Heterogenität ihrer politischen Positionen? Braucht es eine völlig neue Partei oder gar eine neue politische Strategie, um einen liberalen Richtungswechsel zu bewirken? Wir lassen verschiedene parteipolitische Vertreter darüber diskutieren.
Eng damit verbunden ist das Thema Deregulierung, das wir ebenfalls auf das Podium holen wollen. Angesichts eines ausufernden bürokratischen Staats besteht hier dringender Handlungsbedarf nach fundamentalen Reformen. Wir wollen der Frage nachgehen, welche konkreten Gestaltungsperspektiven es gibt und was wir – auch mit Blick auf die Erfahrungen von Javier Milei in Argentinien – lernen können, um die Verhältnisse in Deutschland grundlegend zu verändern. Hierzu braucht es einen Dialog mit Praxispartnern, die mit den Problemen direkt konfrontiert sind.
In diesem Zusammenhang werden wir auch die Bedeutung des neu gegründeten Milei-Instituts thematisieren.
Eine weitere zentrale Frage betrifft die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für unsere Zukunft. Ohne dieser Technologie unkritisch zu huldigen oder sie pauschal abzulehnen, wollen wir einen differenzierten Blick auf ihre Chancen und Risiken werfen. Ist liberaler Fortschrittsoptimismus angesichts der KI begründet? Oder könnte diese Technologie die Grundlagen der freien Gesellschaft gefährden? Braucht es eine individuelle oder gar eine institutionelle Ethik der KI? Darüber diskutieren die Experten und Hayek-Mitglieder Prof. Dr. Key Pousttchi, Prof. Götz Piwinger und Amir Benjamin Balde.
Sicherlich haben Sie auch die Medienrechtsdebatte rund um den Podcaster Benjamin Berndt verfolgt. Uns als Hayek-Gesellschaft, die wir die Meinungsfreiheit konsequent verteidigen, kann dieser Fall nicht gleichgültig sein. Wir wollen deshalb über die Rolle und den Einfluss der Landesmedienanstalten sprechen.
Auch das Thema Rente werden wir erneut auf das Podium bringen. Dabei werden wir uns insbesondere mit der Frage befassen, ob und unter welchen Bedingungen fundamentale Reformen unseres Rentensystems möglich sind. Hierzu lassen wir Vertreter der jungen Generation, die am stärksten von den Folgen der Ungleichgewichte im umlagefinanzierten Rentensystem betroffen sind, mit Experten zum Thema in Dialog treten.
Sie sehen: Das diesjährige Forum Freiheit widmet sich einer Reihe aktueller und drängender Fragen. Die Teilnahme lohnt sich – nicht zuletzt, um informiert an den politischen und gesellschaftlichen Diskursen unserer Zeit mitwirken zu können.
Natürlich wird es auch zahlreiche Vernetzungsmöglichkeiten geben.
Sie können sich ab sofort online über unser Vereinsportal (https://www.vereinonline.org/hayekgesellschaft/) oder über unser angehängtes Anmeldeformular (zu schicken an die Berliner Geschäftsstelle, Albrechtstraße 11, 10117 Berlin) bis zum 12. Oktober 2026 anmelden.
Abrufkontingente im Schweizerhof stehen bereit unter https://book.passkey.com/e/51235564.
Wir freuen uns auf Sie.
Ihr
Prof. Dr. Stefan Kooths
Vorsitzender der Hayek-Gesellschaft
Forum Freiheit
Am 25. Oktober 2024 fand in Berlin das diesÂjährige Forum Freiheit unter dem Titel »Erhard, Milei & Co: Wege aus der Sackgasse« statt.
Mit seinem EinÂstiegsÂvortrag »Wider die neue UnmünÂdigkeit« eröffnete Prof. Dr. Stefan Kooths als VorÂsitÂzender der Hayek-GesellÂschaft die VerÂanÂstalÂtung. Er skizzierte den Zustand der freiÂheitÂlichen VerfasstÂheit in unserem Land und machte einmal mehr klar, wie wichtig die VerÂteiÂÂdigung von FreiÂheit ist. An die grundÂÂliberale EinÂÂstelÂlung, dass alle ArguÂÂmente auf den Tisch gehören und danach beurÂteilt werden sollten, was sie ausÂsagen und nicht, wer sie vertritt, sei mehr denn je erinnert. Die Geschichte habe gelehrt: »Es ist noch kein GemeinÂwesen an zuviel MeinungsÂfreiheit zugrunde gegangen, aber alle Staaten, die zugrunde gegangen sind, kannten keine MeinungsÂfreiheit.«
Mit großem Interesse verfolgte das Publikum die daraufÂfolÂgenÂden vier DisÂkusÂsionsÂrunden, zu denen wir wieder exzellente PodiumsÂgäste gewinnen konnten. Im ersten Panel diskutierte Prof. Dr. Stefan Kooths zum Thema: »Wege aus der deutschen DauerÂkrise: Big Bang oder kleine Schritte?« mit dem SozioÂlogen Prof. Dr. Erich Weede, Malte Fischer von der WirtschaftsÂwoche und dem Historiker, SozioÂlogen, UnterÂnehÂmer und BuchÂautor Dr. Dr. Rainer Zitelmann.
Podium II, moderiert von Carlos A. Gebauer, trug den Titel »Lehren aus der PandeÂmie. AufarÂbeiÂtung als FreiÂheitsÂschutz.« Dazu konnte, wie der ModeÂrator anmerkte, die »Crème de la Crème« der CoronaÂaufÂarÂbeiÂtung begrüßt werden: Drr. Renate Holzeisen RechtsÂanÂwälÂtin und PoliÂtiÂkerin aus Bozen, Prof. Dr. Christian Schubert Mediziner und ViroÂloge aus Innsbruck und Prof. Dr. Martin Haditsch, Mediziner und PsychoÂloge aus Hannover.
Podium III, geleitet von Dr. habil. Ulrich Vosgerau (RechtsÂanÂwalt und Publizist), war mit dem RechtsÂanÂwalt und PubliÂzisÂten Joachim Steinhöfel und Prof. Dr. Henrieke Stahl prominent zum Thema: »Wider die SprachÂlosigÂkeit: GrundÂrechte, Demokratie und MeinungsÂfreiÂheit.« besetzt.
Das AbÂschlussÂpanel trug den Titel: »Freiheit verÂteiÂdigen: LibeÂraÂlisÂmus und allgeÂmeine WehrÂpflicht.« Hier diskuÂtierte Prof. Dr. Gerd Habermann mit dem PubliÂzisten und Autor Robert Nef aus St. Gallen, mit dem UnterÂnehÂmer Thorsten Harke (Harke Group) und dem Autor Sascha Tamm.
Nach jedem Panel hatte das Publikum die MögÂlichÂkeit zur Debatte, von dem wie gehabt sehr rege Gebrauch gemacht wurde. Mit einem SchlussÂwort von Prof. Dr. Stefan Kooths endete der offizielle Teil des Forums Freiheit, der anÂschlieÂßende Empfang bat die GelegenÂheit für den weiterÂfühÂrenÂden AustÂausch und viele persönliche Gespräche.
Wir bedanken uns für die UnterÂstützung bei folÂgenÂden InstiÂtuÂtionen: Liberales Institut Zürich, Hayek-Institut Wien, Institut für UnterÂnehÂmeÂrische Freiheit (IUF) Berlin, Atlas-Initiative für Recht und Freiheit e.V. Frankfurt und bei der Kontrafunk AG.
Im Mittelpunkt dieses jährlich stattfindenden Veranstaltungsformates stehen Gespräche in Panelform mit anschließenden Plenardebatten. Hochkarätige, wechselnde Referenten und Moderatoren aus Lehre, Wirtschaft und Politik sind unsere Podiumsgäste. Zahlreiche Institutionen aus dem In- und Ausland unterstützen das Forum Freiheit.
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